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Die passenden Möbel für Gastronomie und kleine Hotels

Passende Möbel zeigen ihre Qualitäten nicht allein am Eröffnungstag. Foto: © Ayu Widiantari / stock adobe

Die Einrichtung eines Restaurants, Cafés oder kleinen Hotels muss einiges aushalten. Stühle werden täglich dutzendfach verschoben, Tische regelmäßig gereinigt und Außenmöbel sind Sonne, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Gleichzeitig sollen sich Gäste wohlfühlen und die Einrichtung sollte zum Charakter des Hauses passen.

Bei der Auswahl geht es deshalb nicht allein um Farben, Formen und einen bestimmten Einrichtungsstil. Belastbarkeit, Pflegeaufwand, Platzbedarf und Sitzkomfort spielen mindestens ebenso eine Rolle. Eine durchdachte Möblierung erleichtert darüber hinaus die Arbeit des Personals und kann verhindern, dass schon nach kurzer Zeit Ersatz angeschafft werden muss.

Vor dem Möbelkauf die Nutzung analysieren

Ein Stuhl in einem Frühstücksraum wird anders beansprucht als ein Sessel in einer ruhigen Hotellobby. Noch stärker fällt die Belastung in Restaurants und Cafés aus, in denen Gäste mehrmals täglich wechseln. Vor dem Kauf sollte deshalb geklärt werden, wie häufig und wie lange die Möbel voraussichtlich genutzt werden.

Für stark frequentierte Bereiche empfiehlt sich Mobiliar, das ausdrücklich für Gastronomie oder Hotellerie vorgesehen ist. Solche Möbel sind meist stabiler gebaut als klassische Wohnmöbel und auf eine regelmäßige Reinigung ausgelegt. Auch Konstruktionen und Verbindungen sind häufig darauf abgestimmt, dass Stühle und Tische täglich bewegt werden.

Ein weiterer Punkt ist die Möglichkeit, einzelne Teile später nachzukaufen. Gerade bei größeren Einrichtungen kann es problematisch werden, wenn nach einem Jahr einzelne Stühle beschädigt sind und das betreffende Modell nicht mehr erhältlich ist. Serien, die über einen längeren Zeitraum angeboten werden, haben deshalb im gewerblichen Bereich einen klaren Vorteil.

Stühle und Tische müssen zum Betriebsablauf passen

Bei der Einrichtung sollte nicht nur betrachtet werden, wie die Möbel im leeren Raum aussehen. Aussagekräftiger ist die Frage, wie gut sie während des laufenden Betriebs funktionieren. Dazu gehören Laufwege ebenso wie die Abstände zwischen einzelnen Tischen.

Stühle brauchen Komfort und Alltagstauglichkeit

Die passende Sitzhöhe hängt unter anderem von der Höhe der verwendeten Tische ab. Rückenlehnen sollten ausreichend Halt bieten, ohne unnötig viel Platz einzunehmen. Bei längeren Aufenthalten können gepolsterte Sitzflächen sinnvoll sein. In einem Café mit hoher Gästezahl sind dagegen häufig Stühle gefragt, die sich schnell verschieben und leicht reinigen lassen.

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Auch das Gewicht ist nicht zu unterschätzen. Sehr schwere Stühle können bei der täglichen Reinigung lästig werden. Zu leichte Konstruktionen wirken dagegen schnell instabil. Muss die Bestuhlung häufiger verändert oder vollständig weggeräumt werden, können stapelbare Modelle die Arbeit deutlich erleichtern.

Bei Tischen zählt ein sicherer Stand

Restauranttische werden täglich belastet und verschoben. Ein wackelnder Tisch fällt Gästen daher schnell unangenehm auf. Stabile Gestelle und verstellbare Füße können kleinere Unebenheiten des Bodens ausgleichen.

Bei Tischplatten sollte außerdem auf eine widerstandsfähige Oberfläche geachtet werden. Verschüttete Getränke, heiße Teller oder häufiges Abwischen dürfen möglichst keine sichtbaren Spuren hinterlassen. Besonders sorgfältig sollten die Kanten verarbeitet sein, da dort Feuchtigkeit in das Material eindringen kann.

Materialien nach Einsatzbereich auswählen

Holz gehört weiterhin zu den beliebtesten Materialien in Restaurants und Hotels. Es vermittelt Wärme und lässt sich mit sehr unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Im gewerblichen Einsatz sollte die Oberfläche allerdings ausreichend geschützt sein. Besonders im Außenbereich darf Feuchtigkeit nicht dauerhaft in das Holz eindringen.

Metallgestelle gelten als belastbar und werden häufig mit Holz-, Kunststoff- oder Verbundplatten kombiniert. Bei Außenmöbeln sollte die Beschichtung regelmäßig kontrolliert werden. Beschädigte Stellen können langfristig Rost begünstigen.

Kunststoffmöbel sind leicht und vergleichsweise unkompliziert zu reinigen. Hochwertige Modelle können deshalb gerade auf Terrassen eine interessante Wahl sein. Ähnliches gilt für Polyrattan. Wichtig ist bei beiden Materialien, dass sie ausdrücklich für den Außenbereich vorgesehen sind. Sonneneinstrahlung und wechselnde Temperaturen können minderwertige Materialien schnell spröde oder unansehnlich werden lassen.

Reinigung schon beim Kauf mitdenken

Im gastronomischen Alltag müssen Möbel schnell sauber werden. Stark strukturierte Flächen, tiefe Rillen und empfindliche Stoffe können dabei unnötige Arbeit verursachen. Glatte und abwischbare Oberflächen sind meist leichter zu pflegen.

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Bei Polstermöbeln lohnt sich ein genauer Blick auf den Bezug. Er sollte entweder feucht abwischbar sein oder sich für eine häufige Reinigung eignen. Sehr helle Stoffe sehen im Ausstellungsraum attraktiv aus, können im Restaurantbetrieb aber schnell Flecken zeigen. Auch kleine Bauteile verdienen Aufmerksamkeit. Austauschbare Bodengleiter schützen nicht nur den Fußboden, sondern können auch verhindern, dass Stühle auf glatten Flächen unangenehme Geräusche verursachen.

Reservemöbel verhindern Probleme im laufenden Betrieb

Bei der Bestellung exakt die benötigte Anzahl an Stühlen zu kaufen, kann sich später als Fehler erweisen. Schäden lassen sich selbst bei stabilen Möbeln nicht vollständig vermeiden. Einige zusätzliche Stühle im Lager schaffen deshalb Spielraum, falls während der Saison kurzfristig Ersatz gebraucht wird.

Ähnliches gilt für Bodengleiter, Schrauben und andere Verschleißteile. Diese kleinen Ersatzteile kosten vergleichsweise wenig, können im laufenden Betrieb aber verhindern, dass Möbel wegen eines beschädigten Einzelteils vorübergehend nicht genutzt werden können.

Bei einer vollständigen Neueinrichtung lohnt sich außerdem ein Anbieter, bei dem mehrere Möbelarten und Serien miteinander kombiniert werden können. Eine entsprechende Auswahl an Möbeln für Gastronomie und Hotellerie bietet beispielsweise ABC Möbel. Bei größeren Projekten vereinfacht es die Planung, wenn Stühle, Tische, Bänke und weitere Einrichtungsgegenstände gestalterisch aufeinander abgestimmt werden können.

Regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer

Auch robuste Gastronomiemöbel bleiben länger ansehnlich, wenn kleinere Pflegeschritte regelmäßig durchgeführt werden. Krümel, Sand und andere Verschmutzungen sollten möglichst täglich entfernt werden. Gerade Sand kann auf empfindlichen Oberflächen wie Schleifpapier wirken und mit der Zeit sichtbare Spuren hinterlassen.

In regelmäßigen Abständen empfiehlt es sich außerdem, Schrauben und andere Verbindungen zu kontrollieren. Lockerungen entstehen häufig schleichend und fallen erst dann auf, wenn ein Stuhl bereits wackelt. Gleichzeitig können Bodengleiter überprüft und beschädigte Exemplare ersetzt werden.

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Outdoor-Möbel benötigen vor und nach der Saison etwas mehr Aufmerksamkeit. Nach einer gründlichen Reinigung sollten sie möglichst trocken und geschützt gelagert werden. Bleiben sie im Freien, sind atmungsaktive Abdeckungen meist besser geeignet als vollständig luftdichte Kunststoffplanen, unter denen sich Feuchtigkeit sammeln kann.

Laufwege bei der Einrichtung nicht unterschätzen

Ein vollgestellter Gastraum bietet zwar viele Sitzplätze, erschwert jedoch Service und Reinigung. Zwischen den Tischen sollte ausreichend Raum bleiben, damit Gäste bequem aufstehen können und Mitarbeiter nicht ständig Stühle oder Taschen umgehen müssen.

Auch Kinderwagen, Rollatoren und andere größere Gegenstände benötigen Platz. Besonders in kleinen Restaurants oder Frühstücksräumen lohnt sich deshalb eine Möblierung, die bei Bedarf schnell verändert werden kann.

Wenige gut kombinierbare Tischgrößen sind häufig praktischer als zahlreiche unterschiedliche Modelle. Kleinere Tische lassen sich beispielsweise bei größeren Gruppen zusammenschieben. Dadurch kann der verfügbare Raum flexibel genutzt werden, ohne für jede denkbare Gruppengröße eigene Tische bereitzuhalten.

Wann eine Beratung bei der Einrichtung sinnvoll sein kann

Bei einem einzelnen Gastraum lässt sich die Möbelauswahl häufig noch ohne umfangreiche Planung bewältigen. Anders sieht es aus, wenn Restaurant, Terrasse, Frühstücksbereich und Hotellobby gleichzeitig eingerichtet werden sollen.

Dann müssen nicht nur Farben und Materialien zusammenpassen. Lieferzeiten, benötigte Stückzahlen und spätere Nachbestellungen sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Auch die Frage, welche Möbel sich in verschiedenen Bereichen gemeinsam einsetzen lassen, kann die Kosten beeinflussen.

Eine gute Einrichtung zeigt ihre Qualität deshalb nicht allein am Eröffnungstag. Sie bewährt sich vor allem Monate und Jahre später, wenn sich Stühle weiterhin sicher anfühlen, Tische schnell reinigen lassen und beschädigte Teile ohne großen Aufwand ersetzt werden können. Genau darauf sollte die Möbelwahl für Gastronomie und kleine Hotels ausgerichtet sein.

verfasst von Administratorix